retro-gamer-1-2012Es ist keinesfalls untertrieben, das britische Retro Gamer als „Klassiker“ zu betiteln. 2004 als quartalsweise erscheinendes Mag für renitente Nostalgiker Freunde vergangener Pixelfeste gestartet, überlebte das Heft die Pleite des ursprünglichen Verlags (Live Publishing; 2005) und wurde wegen des großen Erfolgs auf den bis heute beibehaltenenen Monatsrhythmus umgestellt. Dieser Tage versucht die eMedia GmbH (gehört zur Heise Medien Gruppe, bei der z.B. die c’t erscheint), das prestigeträchtige Heft auf dem schwierigen, deutschen Printmarkt zu etablieren.

Ab 15. August 2012 soll die erste Ausgabe in gut sortierten Kiosken, im Bahnhofsbuchhandel und über den heise-shop zum stolzen Preis von EUR 12,90 zu erwerben sein. Immerhin: 260 Seiten. 750 Gramm. Noch Fragen? Man startet mit Nummer 1/2012, darunter steht schlicht: September, Oktober, November. Ich gehe also davon aus, dass eine Veröffentlichung aller drei Monate vorgesehen ist, sofern sich der gewünschte Erfolg einstellt. Laut Projektleiter Jörg Langer (jaja, GamersGlobal, dürfen wir bitte trotzdem unvoreingenommen sein?) wäre auch eine zweimonatliche Erscheinungsweise denkbar, dann bei entsprechender Seiten- und Preisanpassung.

Im ersten Heft werden unter anderem Hard- und Software von Sega Nomad, MSX, Apple II, PlayStation und Atari 7800 behandelt, diverse Making-Ofs, Interviews mit Geoff Crammond oder David Braben, Klassiker- und Import-Checks gibt’s auch. Der komplette Inhalt und eine 22-seitige Leseprobe werden interessierten Pixelromantikern hier zur Verfügung gestellt.

Na dann, vorwärts rückwärts!