Maxis (1987 – 2015)

Es war einmal ein kleines Studio, das hieß Maxis Software. Gegründet, weil sich niemand traute, ein eingenwilliges, unscheinbares Spiel namens SimCity zu veröffentlichen. Ein Glücksfgriff, jeder kennt die Geschichte: SimCity wurde zu einem der erfolgreichsten und bekanntesten Spiele seiner Zeit, es folgten jede Menge Sim-Ableger (Earth, Ant, Farm, Tower, usw.), weitere SimCities, die Übernahme durch Electronic Arts, Blockbuster wie Die Sims oder Spore und dann, heute, das Aus: EA zieht den Stecker. Dabei ist es durchaus möglich, dass ausgerechnet das Spiel, welches den kometenhaften Aufstieg Maxis’ ermöglichte, auch den traurigen Schlusspunkt setzte. SimCity 4000? SimCity Online? Nein: SimCity. Natürlich. Anfang und Ende: That’s Sim Life.

Mach’s gut Maxis, war schön mit dir.

Zum 20. Geburtstag: PS4 im Retro-Design

Ende 1995 platzierte ich eine kleine, graue Playstation neben meinem kleinen, schwarzen Röhrenfernseher und verfiel die nächsten Tage (und Nächte) dem Wahnsinn von Wipeout. Das Spiel erschien in Japan erst Monate später, dafür wurde die erste Playstation dort bereits Monate früher veröffentlicht: Am 03. Dezember 1994, also vor genau zwanzig Jahren. Sony feiert den Anlass mit einer Sonderanfertigung der Playstation 4 (…)

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Du kämpfst wie eine Kuh! Im Browser.

Ihr erinnert euch alle an die Beleidigungsduelle in The Secret of Monkey Island, ja? Paolo Nicoletti a.k.a. Karza, dessen wunderbar verpixelte Webseite im Stil früher Dungeon-Crawler gehalten ist, schickt uns im Browser zurück nach Mêlée Island – es ist wieder Zeit für fieses Erniedrigungstennis! Und weil’s so schön ist, dürfen dort wahlweise sogar die Kämpfe aus The Curse of Monkey Island nachgefochten werden. Noch Fragen? Arrrr! HIER!!

Früher…

…als Phil Fish ein leicht schrulliger, grundsympathischer Mensch zu sein schien. Als er noch nicht diesen arschverletzten Schwachsinn im Minutentakt in die Welt rülpste. Als Indie Game: The Movie rauskam, Fez ein Phänomen und sogar ein Nachfolger halbwegs greifbar war.

Schön war’s mit ihm. Früher.

i wish videogames was a building so i could burn it down with all you people in it.

— Phil Fish, 19. August 2014

Shadowcrypt

A game by the hardcore for the hardcore, steht auf Cue Indie Review. Und Shadowcrypt ist hardcore. So hardcore, dass es mich gestern Nacht bereits nach ein paar Räumen von meinem gemütlichen Platz vorm Monitor verscheuchte. Den Drehstuhl in Brand setzte, das Kabel meines Gamepads zerriss und mich aus dem Zimmer prügelte. Mit bloßen Händen. Aber ich kehrte zurück, weil es so gut ist. Richtig gut. Und wahnsinnig schön. Ich liebe es.

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Gourmet Gaming

Essen wie im Videospiel.

Die Untiefen des neXGam-Boards sogen mich vor geraumer Zeit in eine Diskussion um Deadly Premonition und dort zum Bild eines Toasts. Eines Toasts, der im Spiel als Sinner’s Sandwich serviert und angepriesen wird: Weißbrot, Marmelade, Cornflakes und Truthahnbrust. Und da die Legende besagt, dass es nichts gibt, was es im Internet nicht gibt, dürfte es kaum verwundern, dass da draußen eine liebevoll gestaltete Seite existiert, die sich Rezepten zu Speisen und Getränken aus Videospielen widmet. Mahlzeit!

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Blizzard schenkt uns The Lost Vikings!

Bei Blizzard Entertainment, Anfang der 1990er noch unterwegs als Silicon & Synapse, hat man ein Herz für alte Säcke und haut das wunderbare The Lost Vikings (1992) kostenlos raus. Das Spiel um die drei schrägen Wikinger, jeweils ausgestattet mit speziellen Fähigkeiten, die es Level für Level zu kombinieren gilt, steht wie das nicht minder coole Blackthorne (1994) ab sofort gratis in einer für moderne Windows-Kraftwerke angepassten Version im Battle.net zur Verfügung. Den Link zum Download und bewegte Bilder für alle, die nicht wissen, wovon die Rede ist, gibt’s direkt nach dem Klick.

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GAMES AKTUELL Guide: Games History (1958 – 2014)

Aus der Rubrik: Was ich verpasst hätte, wenn es These Nerds nicht gäbe. Ein Retroheft. Richtig schick und dick und so krass retro, dass es die Spielegeschichte von 1958 bis 2014 behandelt. Nach dem Klick gibt’s mehr Infos, Inhaltsangaben und auch wieder ein Gewinnspiel. Richtig: Eine/r von euch kann ein nagelneues Exemplar des so genannten Bookazines abgreifen! For free!! Wie gewohnt: Weiterlesen und Glück haben, Freunde.

UPDATE! Mit fast schon traditioneller Verspätung, dafür aber erneut ohne Konfetti und Trommelwirbel, erfolgt die Verkündung des Gewinners: Trap Kit befreit den History Guide in Kürze aus seinem Briefkasten. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank an alle, die diesmal wieder mitgemacht haben! Die nächste Druckwerkverlosung gibt’s in nicht allzu ferner Zukunft, also haltet die Augen offen UND LEST DAS KLEINGEDRUCKTE, diesmal waren leider erstmals zwei ungültige (weil zu spät eingereichte) Kommentare dabei.

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Invasion: Palma de Mallorca

Was ich neulich beim Durchstöbern der Bilder des Sommerurlaubs 2013 entdeckte und euch nicht vorenthalten möchte: Ein Space Invader. Auf Mallorca. Direkt vor der Kathedrale der Heiligen Maria. Gerührt schoss ich eine ganze Fotoserie, was anwesende Familienmitglieder zu gleichen Teilen cool (Tochter, 6), egal (Sohn, 1) oder doof (Ringgefährtin) fanden. Aber auch im Urlaub muss halt irgendwer auf die wirklich, wirklich wichtigen Dinge achten und am schönsten ist es immer gerade dort, wo die Pixel sind. BEWARE THE INVASION!

Soundtrack: Novastorm (1994)

Gerade bin ich vor mir selbst erschrocken. Ein bisschen. Immerhin soll das hier fast 20 Jahre her sein – 20 JAHRE VERDAMMTNOCHMAL!!! – während es mir so vorkommt, als hätte ich es erst gestern gespielt. Gestern. Zu Hause. Also damals noch bei meinen Eltern, am Pentium 90, im Arbeitszimmer. Jedenfalls hörte ich vor kurzem die aktuelle Folge des wunderbaren, hier schon des öfteren erwähnten Stay Forever Podcasts, Thema Musik (2). Was dort genannt und angespielt wird, ist schon (fast) alles okay, aber wo zur FMV-Hölle ist Novastorm? Vergessen? Gar nicht gespielt? Die Schande!

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