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Legends of Yore

legends-of-yoreIch gebe es offen zu: „Legends of Yore“ ist durch einen Tweet der deutschen GamePro auf meinem Radar gelandet. Nun bin ich ja – unter anderem – ziemlich empfänglich für Dinge, die in folgendes Raster fallen: Rollenspiel, Retro, Rundenkampf. Ab hier ging es also ganz schnell: Link angeklickt, Screenshots gesehen, Augen gerieben, iTunes-Preis (kostenlos!) bemerkt, runter geladen, angespielt. Folgt mir in die Dungeons!

Bevor ich die dunkle, verheißungsvolle Treppe hinab steige, erkunde ich erstmal das unvermeidliche, kleine Kaff, welches sich direkt vor den Füßen meines Kriegers befindet. Krieger, richtig, was sonst? Bogenschütze und Magier sind Charaktere für Teetrinker aber ebenfalls wählbar. Zurück zum Dorf. Erfreulicherweise setzen die Entwickler hier nicht auf stundenlang erkundbare Paläste, Burgen und Ladenstraßen. 4 Häuser. 3 Händler und ein Heiler. Kurz und gut. Im Norden versperrt mir ein Ritter in schwerer Rüstung den Weg. Er meint, ich solle erst wiederkommen, wenn ich groß und stark geworden bin. Pah! In Ermangelung einer „Und dir trete ich später noch so richtig fies in den Arsch!“ Dialogoption gehe ich zurück zur Treppe und steige hinab ins Abenteuer!

Legends of Yore


Verwinkelte Gänge. Geheimnisvolle Truhen. Skelette. Schlangen. Kriechende Schleimhaufen. Genau wie beim Finanzamt. Kurz: Alles, was man von einem ordentlichen Dungeon erwartet. Versteckte Schlüssel gewähren Zugang zu tiefer liegenden Ebenen, per Spruchrolle öffnet sich ein Portal, welches direkt zurück ins Dorf teleportiert. Dort tauscht man gesammelte Items gegen bares Gold, welches in stärkere Waffen und bessere Rüstung investiert wird. Beim erneuten Abstieg in den Keller müssen bereits „geklärte“ Etagen erneut von fiesen Gegnerhorden befreit werden, auch die eigentlich komfortable Automap ist dann wieder komplett leer. Ein bisschen Qual muss sein, fast so wie früher…

Legends of Yore


Legends of Yore ist ein kurzweiliger, kleiner Dungeon-Crawler alter Schule. Ich bin bisher nur bis zum 4. Kellergeschoss vorgedrungen, was sich nicht allzu schwer gestaltete. Möglicherweise zieht der Schwierigkeitsgrad später noch entschieden an. Die reduzierte Pixelgrafik lässt uns alte Säcke vor Verzückung weinen, der Sammeltrieb sorgt für die nötige Motivation. Das Spiel läuft übrigens auch auf Android-Plattformen und im Browser, auf der offiziellen Webseite finden sich mehr Informationen, Screenshots und alle nötigen Links.

Zugreifen Leute, es ist schön. Und gratis. Und eigentlich sogar Geld wert. Kopftreffertipp!!

Jahrgang ’77. Ehemann. Vater. Nochmal Vater. Hortet unfassbar viele Spiele in einem Raum voller Chaos und nennt diesen Zustand liebevoll Sammlung. Mag Bücher und Fußball und Boxen und Videospiele in Schachteln. // twitter.com/bluntman3000

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