sega-bass-fishing-52-games52 Games und kein Ende, heute ein paar Zeilen zu Thema #3: Natur.

Ich kann mir zwar keine Jahreszahlen merken, tue jetzt aber so, als wäre ich felsenfest davon überzeugt, dass sich folgende Ereignisse im Sommer 2002 zugetragen haben. Oder 2003. Oder 2004. Ein paar Freunde und ich hatten jedenfalls einen Angelausflug geplant, so richtig mit Picknickkorb, Grillkohle, Bierkästen, aromatisiertem Teig (Vanillezucker is a helluva Köder!), Maden, Tauwürmern und unseren Freundinnen. Zugegeben, die Reihenfolge sieht komisch aus, aber ich lass’ das jetzt so.

Wir fuhren also los und waren 10 Minuten später wieder zu Hause. Aus heiterem Himmel hatte es begonnen, in Strömen zu regnen. Wie egal das war, mussten die entsetzten Mädels feststellen, als die Decke im Wohnzimmer ausgebreitet und ein regengeschützter, virtueller Angelplatz geschaffen wurde. Was denn? Wir hatten Bier, einen Fernseher, ein Dreamcast und Sega Bass Fishing. Und den lässigen Angelcontroller.

Angeln! Im Wohnzimmer!!


Die Barsche, die wir im Laufe des Nachmittags und des Abends aus den verschiedenen Arealen des Lake Paradise zogen, übertrafen alles, was uns in der verregneten Parallelwelt in die Haken geschwommen wäre. Wir köderten die dicksten Biester des Spiels, gewannen Wettbewerbe, leerten den Bierkasten, vergaßen unsere Frauen und hatten am Ende kiloweise digitalen Fisch im digitalen Fangnetz. Soll noch einer sagen, man könne das Wetter nicht beinflussen.

Natur 0. Dreamcast 1. Oder so ähnlich.