Sensible Software 1986–1999
Sep 19Kickstarter. Nervt das eigentlich? Ich gelobe an dieser Stelle feierlich, dass es hier in Kürze auch wieder andere Inhalte zu lesen geben wird. Aber folgendes ist so schön, so retro und vor allem: so greifbar, dass es eine Erwähnung verdient hat:
Für Spätgeborene: Sensible Software war ein von 1986 bis 1999 aktiver, in England ansässiger Entwickler von Computer- und Videospielen. Auf das Konto der kultigen Briten gehen unkaputtbare Klassiker wie Mega lo Mania, Sensible Soccer oder Cannon Fodder (mehr dazu in Kürze). Die Geschichte dieses Entwicklers wird demnächst, sofern das Finanzierungsziel per Kickstarter erreicht wird, in Buchform erscheinen.
Veröffentlicht über den neuen Verlag Read-Only Memory (ROM), soll das Buch Artworks und Screenshots aus den Spielen, Interviews mit Mitgliedern des Sensible-Software-Teams und anderen Branchengrößen, sowie zahlreiche Anekdoten aus dieser Zeit beinhalten. Der britische Autor Darren Wall bezeichnet sein Werk als “The definitive biography of (…) one of the world’s most groundbreaking video game companies”. Man darf gespannt sein!![]()
Kickstarter-typisch wird jeder Betrag ab einem Dollar akzeptiert, je mehr man “investiert”, desto besser wird die Belohnung. Für 42 Dollar gibt’s das Buch auf dem Postweg nach Hause in den Briefkasten, weitere “Exclusive Reward Tiers” findet ihr auf der oben verlinkten Seite des Projekts. Und es sieht sehr gut aus, aktuell sind 27.224 der benötigten 30.000 Dollar eingegangen, bei verbleibenden 18 Tagen für die Aktion.
Unzählige Stunden meiner verschwendeten Jugend, archiviert und nachzulesen in einem schicken Softcover: TAKE MY MONEY!!! Sensible Software 1986–1999 soll im Juni 2013 erscheinen.
Tags: Kickstarter | Print | Retro
Project Giana
Aug 01Ein neues, unterstützenswertes Kickstarter-Projekt! Endlich wieder in die Zukunft des Stapels der Schande™ investieren. Aber es muss sein, denn Project Giana braucht das Geld, sieht umwerfend aus außerdem ist alles, was irgendwie mit “Retro” zu tun hat, per se sympathisch. Weiterer Worte bedarf es auch eigentlich gar nicht, immerhin mäandern die Schwestern schon seit 1987 über diverse Röhrenmonitore, Handheld-Displays, Flat- und Touchscreens. Ihr kennt sie.
Black Forest Games, vor nicht allzu langer Zeit noch als Spellbound Entertainment unterwegs, arbeiten hart am neuesten Auftritt der Schwestern, Chris Hülsbeck und die Jungs von Machinae Supremacy regeln das mit dem Soundtrack. Als Release-Datum wird “Oktober 2012″ angegeben, sollten allerdings entschieden mehr als die zum Ziel gesetzten 150.000 Euro eingesammelt werden, verschiebt sich dieser Termin noch ein wenig nach hinten. Mo’ money, mo’ Inhalt, könnte man sagen.
Also dann, Kreditkarte geölt und ab dafür. Kickstartertypisch kann ab einem Betrag von $1 alles in den Topf geworfen werden, was das Budget hergibt. Verschiedene “Prämien” dienen wie immer als Anreiz, mehr und mehr und mehr zu geben. Eine DRM-freie, digitale Kopie des fertigen Spiels gibt’s ab $10.
Cross of the Dutchman
Mai 24Hinweis für Allergiker: Artikel kann Spuren von Kickstarter-Content enthalten. Kiloweise.
Drüben auf polyneux schrieb Arne einen Text über interessante Projekte, die es trotz Goldgräberstimmung im Schwarmfinanzierungs-Saloon äußerst schwer haben, die für die Realisierung notwendigen Summen aus den Kreditkarten der Spieler zu schälen. Er schrieb auch, es sei “die Aufgabe der zahlreichen (Spiele-) Blogs, auf die wirklichen Perlen bei Kickstarter hinzuweisen und einen Gegenpol zur einseitigen Berichterstattung der Großen zu entwerfen”.

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