Sie hören auf Namen wie Rambro, B.A. Broracus, Brominator, Indiana Brones, Bro Dredd und Robrocop. Sie sind echte Bro’s! Und sie gehören zu einer Spezialeinheit, deren Aufgabe darin besteht, andere Bro’s zu befreien, die Welt vom Abschaum zu erlösen, wundervolle Pixellandschaften in Schutt und Asche zu legen und dabei arschcool auszusehen. Freunde und Freundinnen blutiger 2D-Himmelfahrtskommandos: Es folgt der Auftritt der BROFORCE!

Dinge in die Luft jagen, Gegner wegsplattern, Checkpoints in Form wehender US-Flaggen erreichen, am Ende Satan töten. Level für Level. Broforce scheint aus einer Zeit zu stammen, in der Schwarz noch schwarz, Weiß noch weiß und die Videospielwelt einfach (und) in Ordnung war. Jeder der Bro’s besitzt individuelle Eigenschaften: Während sich Rambro mit dem Hüft-MG durch die Areale mäht, benutzt Mac Brover (natürlich!) ausschließlich selbst gebaute Sprengsätze und Brade rasiert fieses Ganovenvolk mit seinem Samuraischwert. Diese Designentscheidung wiegt durchaus schwer, weil nach jedem Ableben des eigenen Pixelhelden (wofür konsequenterweise ein einziger Treffer genügt) ein neuer Bro an dessen Stelle gesetzt wird. Und das ein Säbel eine andere Vorgehensweise als ein Raketenwerfer erfordert, prägt sich spätestens nach dem fünften Ableben in Folge ein. YOLO.


Broforce befindet sich seit April 2012 beim kleinen Team von Free Lives in Entwicklung, eine kostenlose und sehr gut spielbare Alpha-Version (offizielle Bezeichnung: Brototype!) kann bereits jetzt auf der offiziellen Webseite runter geladen oder direkt im Browser gestartet werden. Optik, Sound und Gameplay vermitteln schon im Brototype ein herrliches Gefühl für das, was uns im fertigen Spiel (when it’s done…) erwartet. Dann – irgendwann – natürlich mit noch mehr gestörter Action, mehr Explosionen, mehr Boss-Fights, Dinosauriern, Aliens, Deathmatch-Arenen und Online-Highscore-Rankings. Und einem Online-Multiplayer-Modus, aktuell steht neben dem Einzelspielerwahnsinn „nur“ lokale Zweispieler-Action (Local Bro-op, haha!) zur Verfügung.

Steam Greenlight haben die südafrikanischen Jungs von Free Lives bereits erfolgreich hinter sich gelassen, außer der bestätigten PC-Version wird Broforce auf auf Mac- und Linux-Geräten laufen. Weiterhin stellt man eine eventuelle Umsetzung für PSN, also zum Beispiel die chronisch vernachlässigte Playstation Vita, in Aussicht.

Wenn ihr das hier noch lest, müsst ihr euch ernsthaft fragen lassen, warum ihr nicht längst irgendwo hin geklickt und der Broforce beigetreten seid! Spielen, los!!

Links: BROFORCE // Free Lives